RICHTER-FOSSILIEN


Quartär

Aktueller Stand Januar 2020.


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Hurghada-Schnecken – eine hochdiverse Fauna und schön sind sie auch!

Beim Stöbern im Lager entdeckten wir einen Posten mit vor vielen Jahren erhaltenen Fossilien aus den Baustellen bei Hurghada. Ein Bekannter hatte damals einen Kontrakt mit einer einheimischen Familie abgeschlossen. Sie sammelten für ihn Fossilien, er kaufte sie ihnen bei drei- oder viermaligen Besuchen pro Jahr ab. Die Leute hatten die Auflage, nur intakte Stücke zu liefern, und da die Bezahlung fair war, erhielt mein Bekannter nur gute Ware. Ich erwarb damals eine größere Menge Schnecken, wobei die sehr seltenen Arten entnommen worden waren und nur noch durch beim Sortieren übersehene Stücke vertreten sind.

Mittlerweile ist es nun so, dass aus „Hurghada“ keine Fossilien mehr importiert werden – die Ausfuhr aus Ägypten ist verboten und auch der deutsche Zoll macht bei der Einfuhr Schwierigkeiten. Deshalb ist es vielleicht für manche von Ihnen reizvoll, nochmals Zugriff zu haben auf die schöne, interessante und hochdiverse Schneckenfauna aus dem Quartär der Rotmeer-Küste.

Wir bieten Ihnen Lots mit 50 Schnecken von mehr als 20 Arten, die nur gewaschen wurden und die Sie selbst präparieren können, sofern das notwendig ist. Der Weg der Säuberung wurde gerade in einem Beitrag im Leitfossil.de ausführlich erläutert. Die Präparation ist einfach und mit wenigen Hilfsmitteln durchführbar. Die Schnecken sind zwischen 1,5 und 4,5 Zentimeter groß. Quartär; Oberpleistozän (absolutes Alter ca. 100000 Jahre). Hurghada am Roten Meer/Ägypten. Es sind ausgewählte unbeschädigte Stücke, die mit Hilfe der Dafni-Internet-Seiten bestimmt werden können. Die entsprechenden Arten haben Farberhaltung.

Lot mit 50 Schnecken je € 54.-

Siehe auch Leitfossil.de: RICHTER, A. E. (2018): Hurghada-Fossilien: Säubern, Säuern und Schönen. - Online-Magazin Leitfossil.de; Präparation; 1.11.2018; 15 S., 46 Abb. – Ammon-Rey Verlag, Augsburg. Jahrgangs-CD 2018.
Dieser Beitrag ist in der "Leseprobe" im Leitfossil frei zugänglich. (www.leitfossil.de; Startseite).

Sowie: RICHTER, A. E. (2018): Monatsfossilien November: Fossilien aus dem Quartär der Rotmeer-Küste bei Hurghada . - Online-Magazin Leitfossil.de; Monatsfossilien; 1.10.2018; 8 S., 11 Abb. – Ammon-Rey Verlag, Augsburg. Jahrgangs-CD 2018.

Bestimmunshilfe gibt: [http://www.]dafni.com/mollusca/index.html [eckige Klammern vor oder nach dem Einsetzen des Links entfernen.]

Das oberste Bild zeigt eines der Lots mit 50 Schnecken. Die Lots sind untereinander gleichwertig. Das unterste Bild zeigt 4 fertig präparierte Schnecken.


 

Echinometra mathaei (BLAINVILLE, 1825).  Seeigel. Quartär; Oberpleistozän (absolutes Alter ca. 100000 Jahre). Hurghada am Roten Meer/Ägypten. Coronen vollkommen frei, wenn nicht anders angegeben.
Einzelstücke. Je € 18.-

EchMet 5: 4 cm. Unterseitig und auf einer Seite etwas Gestein.

EchMet 6: 3,9 cm.

EchMet 7: 3,9 cm.

EchMet 8: 3,8 cm.

EchMet 9: 4,2 cm.

Siehe auch Leitfossil.de: RICHTER, A. E. (2018): Monatsfossilien November: Fossilien aus dem Quartär der Rotmeer-Küste bei Hurghada . - Online-Magazin Leitfossil.de; Monatsfossilien; 1.10.2018; 8 S., 11 Abb. – Ammon-Rey Verlag, Augsburg. Jahrgangs-CD 2018.


 

Laganum depressum (AGASSIZ, 1841).  Seeigel. Quartär; Oberpleistozän (absolutes Alter ca. 100000 Jahre). Hurghada am Roten Meer/Ägypten. Lot mit 2 ausgezeichnet erhaltenen Exemplaren, 4,5 – 5,5 cm.
Je Set mit 2 Seeigeln € 12.-
Siehe auch Leitfossil.de: RICHTER, A. E. (2018): Monatsfossilien November: Fossilien aus dem Quartär der Rotmeer-Küste bei Hurghada . - Online-Magazin Leitfossil.de; Monatsfossilien; 1.10.2018; 8 S., 11 Abb. – Ammon-Rey Verlag, Augsburg. Jahrgangs-CD 2018.


 

Clypeaster fervens KOEHLER, 1922.  Seeigel. Quartär; Oberpleistozän (absolutes Alter ca. 100000 Jahre). Hurghada am Roten Meer/Ägypten.
Einzelstücke. Je € 24.-

Fervens 2: Maximal 8,1 cm.

Fervens 3: Maximal 7,9 cm.

Fervens 4: Maximal 9 cm. Unterseitig kleine Gehäuseschäden.

Siehe auch Leitfossil.de: RICHTER, A. E. (2018): Ein perfekter Clypeaster fervens aus dem Quartär von Hurghada. - Online-Magazin Leitfossil.de; Konglomerat; 1.11.2018; 5 S., 9 Abb. – Ammon-Rey Verlag, Augsburg. Jahrgangs-CD 2018.

Sowie: RICHTER, A. E. (2018): Monatsfossilien November: Fossilien aus dem Quartär der Rotmeer-Küste bei Hurghada . - Online-Magazin Leitfossil.de; Monatsfossilien; 1.10.2018; 8 S., 11 Abb. – Ammon-Rey Verlag, Augsburg. Jahrgangs-CD 2018.


 

Microcyphus rousseaui (AGASSIZ & DESOR, 1846).  Reguläre Seeigel. Quartär; Oberpleistozän (absolutes Alter ca. 100000 Jahre). Hurghada am Roten Meer/Ägypten. Durchmesser je ca. 1,5 cm. Einzelstücke. Je € 19.-

Miccyph 1:

Miccyph 2:

Miccyph 3:

Siehe auch Leitfossil.de: RICHTER, A. E. (2018): Monatsfossilien November: Fossilien aus dem Quartär der Rotmeer-Küste bei Hurghada . - Online-Magazin Leitfossil.de; Monatsfossilien; 1.10.2018; 8 S., 11 Abb. – Ammon-Rey Verlag, Augsburg. Jahrgangs-CD 2018.


Stegodon cf. trigonocephalus FALCONER & CAUTLEY, 1847.  Aus Stoßzahn-Elfenbein geschnittene Perlen, grob bearbeitet, gebohrt; einheimische Arbeit. Quartär; Ältestpleistozän; ca. 1,6 Millionen Jahre. Sangiran b. Trinil, Zentraljava/Indonesien. Das Elfenbein stammt von der berühmten Homo-erectus -Fundstelle auf Java. Die Inselart S. trigonocephalus erreichte nur rund 1,20 m Schulterhöhe, stellte also eine Zwergform dar. 6 Elfenbeinperlen ca. 0,8 – 1,4 cm. Selten.
Je Lot mit 6 Perlen € 15.-


  Heliophora orbicula (L.).  Seeigel. Ähnlich Rotuloidea fimbriata, jedoch flacher und mit längeren rückwärtigen Gehäusestacheln. Quartär; Altpleistozän. Nord-Mauretanien unweit der Grenze zu Marokko. Ca. 2,8 - 3,3 cm.
Je € 7.-

Ondatra zibethica LINNÉ, 1766.  Bisamratte, Moschusratte. Molare. Quartär; Pleistozän. St. Marks River, Leon County, Florida/U.S.A. Molaren; Kaufläche ca. 0,6 x 0,2 cm, Höhe ca. 1 - 1,2 cm. Selten.
Je € 10.-


Arctica islandica (LINNÉ, 1758).  Muschel. Ältestpleistozän; Calabriano. Von berühmter Lokalität: Stirone-Fluss bei San Nicomede unweit Fidenza/Norditalien. Eine Klappe, ca. 7 - 8 cm; auf etwas Gestein (stabilisiert).
Je € 27.-


  Chlamys islandica (O. F. MÜLLER).  Muschel. Pleistozän. Namdalseid, Sör-Trondelag N Trondheim/Norwegen. Fundstelle liegt ca. 60 km vom Meer entfernt und 150 m über dem Meeresspiegel. Einzelklappen, ca. 8 - 9 cm. Endlich mal ein Fossil aus Norwegen!
Je € 10.-

 

Ursus spelaeus (R0SENMUELLER, 1794).  Höhlenbären-Inzisivus (Schneidezahn). Quartär; Pleistozän (c a. 35000 Jahre). Aus berühmter klassischer Knochenhöhle: Zoolithenhöhle bei Burggaillenreuth, Frankenalb/Bayern. Ausgezeichnet erhaltene stabilisierte Exemplare. und Länge 3,7 cm. (UrInzis)
Einzelstück. € 14.-

UrsInzis 3: 3,5 cm.

UrsInzis 4: 3 cm.


  Ursus spelaeus ROSENMÜLLER, 1794.  Höhlenbär. Linke Mandibula (Unterkieferast) von einem Jungtier. Quartär; Pleistozän. Aus einer Knochenhöhle (vergleichbar den Knochenhöhlen der Frankenalb) im Ural/Russland. Mit 2 Molaren (der hintere ist gerade durchgebrochen); Knochen ca. 17 cm. (Kief 4 )
Einzelstück. € 48.-

 

Ursus spelaeus ROSENMÜLLER, 1794.  Höhlenbär. Rückenwirbel. Quartär; Pleistozän (ca. 35000 Jahre). Aus berühmter klassischer Knochenhöhle: Zoolithenhöhle bei Burggaillenreuth, Frankenalb/Bayern. Maximal 10,3 cm.
Einzelstück. € 32.-

Zur Lokalität und deren Fossilien siehe auch Leitfossil.de:
RICHTER, A. E. (2018): Höhlenbären-Zähne als Beispiele für Säugetier-Gebisse/Zähne. -
     Online-Magazin Leitfossil.de; Lehrreiches; 9.1.2018; 18 S., 30 Abb. - Ammon-Rey-Verlag, Augsburg.
     Jahrgangs-CD 2018.
RICHTER, A. E. (2018): Aua-Bär! Anomale Höhlenbären-Tatzenknochen aus der Zoolithenhöhle. - Online-Magazin Leitfossil.de; Lehrreiches; 11.1.2018; 3 S., 3 Abb. - Ammon-Rey-Verlag, Augsburg.
     Jahrgangs-CD 2018.
SCHINDLER, Chr. (2018): Höhlenbären-Pathologie. - Online-Magazin Leitfossil.de; Lehrreiches;
     11.1.2018; 6 S., 9 Abb. - Ammon-Rey-Verlag, Augsburg. Jahrgangs-CD 2018.
WERNER, S. (2018): Ein Gang durch die Zoolithenhöhle. - Online-Magazin Leitfossil.de; Geologisches;
     5.2.2018; 19 S., 31 Abb. – Ammon-Rey-Verlag, Augsburg. Jahrgangs-CD 2018.


Ursus spelaeus (R0SENMUELLER, 1794).  Höhlenbären-Eckzahn (Canin). Quartär; Pleistozän (c a. 35000 Jahre). Aus berühmter klassischer Knochenhöhle: Zoolithenhöhle bei Burggaillenreuth, Frankenalb/Bayern. Ca. 11,5 cm; 2 Schadstellen unauffällig mit Kunstharz ausgebessert. (UrCanin)
Einzelstück. € 58.-


Ursus spelaeus R0SENMUELLER, 1794.  Wirbel des Höhlenbären. Quartär; Pleistozän (ca. 35 000 Jahre). Altfunde aus den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts aus der berühmten Knochenhöhle „Drachenhöhle“ bei Mixnitz, Steiermark/Österreich. Einzelstücke.

UrsWi 2: Maximal ca. 9 cm. € 27.-

UrsWi 4: Zwei mit hoher Wahrscheinlichkeit zusammengehörige Wirbel; je ca. 9,5 cm. € 49.-


 

Mammuthus primigenius (BLUMENBACH, 1799).  Wollhaariges Mammut. Molar aus dem Unterkiefer. Quartär; Pleistozän. Altfund aus den 1980er Jahren. Kiesgrube bei Eich nördlich Worms/Rheinland-Pfalz. Maximal 28 cm.
Einzelstück. € 95.-


 

Mammuthus meridionalis (NESTI, 1825) (Südmammut, Südelefant). Molar quergeschnitten. Gut erkennbar der lamellenartige Aufbau des Zahnes und der Wechsel der Materialien Dentin, Schmelz und Zement. Altpleistozän. Kiesgruben bei Bugyi (Donau-Schwemmland), Komitat Pest, südlich von Budapest/Ungarn. – Derartig dichte Zähne, die stabil genug zum Sägen und dicht genug für Glanzpolitur sind, sind selten. Wir haben aus mehreren „aufgeschnittenen“ Zähnen 3 Scheiben übrig behalten bei sehr viel Bruch, von denen wir noch eine abgeben können. MamMer 1: Fläche ca. 17 x 9 cm, Dicke 2 cm; einmal geklebt; zweiseitig gesägt. Sehr selten.
Einzelstück. Je € 75.-


Mammuthus primigenius (BLUMENBACH, 1799).  Zahn (im Durchschub begriffen) des Wollhaarigen Mammuts. Quartär; Oberpleistozän. Region Tiraspol/Südost-Moldawien . Ca. 21 x 13 x 7 cm. Fund in den 60er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts. (MamMol 01)
Einzelstück. € 145.-

Mammuthus primigenius (BLUMENBACH, 1799).  Zahn des Wollhaarigen Mammuts. Quartär; Oberpleistozän. Region Tiraspol/Südost-Moldawien . Ca. 24,5 x 19 cm, Kaufläche ca. 19 x 8 cm. Geklebt; Fehlstellen ergänzt und nachgefärbt. Fund in den frühen 80er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts. (MamMol 03)
Einzelstück. € 145.-

Mammuthus primigenius BLUMENBACH, 1799.  Deckhaar des „Wollhaarigen Mammuts“. Jungpleistozän; ca. 30000/20000 Jahre. Küste der Ostsibirischen See im Bereich der Indigirka-Mündung, Jakutsien/NE-Sibirien. Strähnen aus rotbraunem kräftigem Haar; Haarlänge bis 50 cm. In Glasröhrchen ca. 10 x 2,9 cm. Selten.
Je € 48.-

 

Mammuthus primigenius (BLUMENBACH, 1799). Mammut-Elfenbein.  Quartär; Oberpleistozän (40000 bis 10000 Jahre). Schleppnetz-Beifang von der Doggerbank/Nordsee; stabil. Derzeit kommt kaum mehr Material von dieser Lokalität. Ganzrandige Stoßzahn-Scheiben; nur suboptimal geschliffen (beideitig), aber mit gut erkennbaren Schreger-Linien, deren Spitzwinkligkeit die Natur als Mammut-Elfenbein belegt. Selten.
Einzelstücke. Je € 74.
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Mammu Dogg 1: Durchmesser ca. 7,5 x 6 cm.

Siehe auch LEITFOSSIL.de: A. E. RICHTER (2007): Schreger-Linien: Unterscheidung fossiles/rezentes Proboscideer-Elfenbein. – Online-Magazin Leitfossil.de; Lehrreiches; 5.5.2007; 5 S., 8 Abb. – Ammon-Rey-Verlag, Augsburg. Jahrgangs-CD 2007.
Siehe auch LEITFOSSIL.de: A. E. RICHTER (2007): Die sammlerrelevante Bearbeitung von Mammut-Elfenbein. - Online-Magazin Leitfossil.de; Präparation; 5.5.2007; 6 S., 8 Abb. – Ammon-Rey-Verlag, Augsburg. Jahrgangs-CD 2007.


Equus cf. caballus LINNÉ.  Lendenwirbel eines Pferdes. Quartär; Pleistozän. Kiesgrube bei Eich nördlich Worms/Rheinland-Pfalz. Maximal ca. 13,5 cm.
Einzelstück. € 26.-

Equus cf. caballus LINNÉ, 1758.  Pferd. Quartär; Oberpleistozän (eiszeitlich; Alter ca. 40 000 bis 20 000 Jahre). Doggerbank/Nordsee. Die Fossilien von der Doggerbank wurden bei Schleppnetzfängen geborgen; derzeit kommt kaum mehr Material. Phalange 1; ca. 8,5 cm.
Einzelstück. € 15.-


Equus cf. caballus LINNÉ, 1758.  Pferd. Quartär; Oberpleistozän (eiszeitlich; Alter ca. 40 000 bis 20 000 Jahre). Doggerbank/Nordsee. Die Fossilien von der Doggerbank wurden bei Schleppnetzfängen geborgen; derzeit kommt kaum mehr Material. Calcaneus; ca. 11 cm.
Einzelstück. € 19.-


Equus cf. caballus LINNÉ, 1758.  Pferd. Quartär; Oberpleistozän (eiszeitlich; Alter ca. 40 000 bis 20 000 Jahre). Doggerbank/Nordsee. Die Fossilien von der Doggerbank wurden bei Schleppnetzfängen geborgen; derzeit kommt kaum mehr Material. Metatarsus; ca. 26 cm.
Einzelstück. € 28.-


Equus ferus BODDAERD, 1785.  Wildpferd. Phalange. Quartär; Pleistozän. Katharinenrieth b. Allstedt/Sachsen-Anhalt. Maximal ca. 8,5 cm.
Einzelstück. € 24.-


Bison priscus BOJANUS, 1827.  Steppenwisent. Quartär; Oberpleistozän (eiszeitlich; Alter ca. 40 000 bis 20 000 Jahre). Doggerbank/Nordsee. Die Fossilien von der Doggerbank wurden bei Schleppnetzfängen geborgen; derzeit kommt kaum mehr Material. Altfund von ca. 1980. Astragalus; ca. 8,5 cm. Einzelstück. € 19.-


 

Bison priscus BOJ.  Lendenwirbel. Oberpleistozän (eiszeitlich). Doggerbank/Nordsee. Die Fossilien von der Doggerbank wurden bei Schleppnetzfängen geborgen; derzeit kommt kein Material mehr. Nahezu alle Fossilien von der Doggerbank zeigen charakteristischen Bryozoen und/oder Seepockenbewuchs. Das vorliegende Stück hat nur ganz geringen Bryozoenbewuchs. Dunkelbraun; Knochenoberfläche schön gemasert; ca. 15 cm.
Einzelstück. € 38.-


Bison priscus BOJANUS, 1827.  Wirbelkörper. Quartär; Pleistozän. Schleppnetz-Beifang von der Doggerbank/Nordsee, aus den frühen 1980er Jahren; absolut stabil. Derzeit kommt kaum mehr Material von dieser Lokalität. Maximal 15 cm. (BisPris)
Einzelstück. € 45.-


Erdbienen-Nestgänge.  Erdbaue von Bienen der Familie Andrenidae (Sand-, Erdbienen). Pleistozän. NW von S. Bartolome, Lanzarote, Kanarische Inseln. Ca. 2,5 - 3 cm lange einseitig geschlossene Hohlräume mit sekretverkitteten Außenwänden.
Je € 9.-


Pinus sp.  Kiefernzapfen. Pleistozän. Kiesgrube bei Trebur/Hessen, SE Wiesbaden/Main. Ca. 3,5 - 4,5 cm.
Je € 13.-


 

Aepyornis maximus (HILAIRE, 1851).  Eischalen-Fragmente vom  „Elefanten-Vogel“ (Aepyornithidae, „Madagaskar-Strauß“, madagassisch Vorompatra). Laufvögel, ausgestorben in geschichtlicher Zeit, vermutlich um 1000 der Zeitrechnung; Einzelvorkommen gab es möglicherweise bis ins 17te Jahrhundert. Ausgestorben durch menschliche Einflüsse vor ca. 1000 Jahren, jedoch subfossil/fossil aus sehr viel früheren Zeiten nachweisbar. Vorkommen Pleistozän bis Holozän (fossil/subfossil). Mit hoher Wahrscheinlichkeit stammen diese Eischalen von einer Dünen-Lokalität im äußersten Süden Madagaskars am „Faux Cap“ (Betanty) im Distrikt Tsiombe, Region Androy. Die von dort stammenden Eier/Eifragmente konnten mittels Radiocarbon-Untersuchung auf Alter zwischen etwa 42000 und 1035 Jahre datiert werden. Die hier angebotenen Eischalen stammen von einem einzigen großen Ei, das nach vorheriger Restauration unwiederherstellbar zerbrach. Sets mit jeweils 7 Eischalen-Fragmenten, aus dem Äquator- bis Polbereich. 7 Fragmente, größenmäßig gestaffelt, zusammen etwa 125 Gramm; größte Scherbe jeweils 7 bis 9 cm. (Aepyorn)
Je Set € 34.-


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