RICHTER-FOSSILIEN


Quartär

Aktueller Stand Oktober 2017.


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Abguss des Schädels einer Säbelzahn-Katze.
Das Original für die Abguss-Form stammt aus dem Quartär (Oberpleistozän; Rancholabrean) der Teersümpfe des Rancho La Brea in Los Angeles/Kalifornien. Der Schädel gehörte einem Exemplar der Art Smilodon fatalis LEIDY, 1869 (syn. Smilodon californicus, Smilodon floridanus). Die Fossilien dieser etwa löwengroßen Tiere sind nach Canis dirus die zweithäufigsten Fossilfunde in den Tar Pits. Die Stellung des Unterkiefers bei den abgebildeten Exemplaren signalisiert bestensfalls ein Lächeln - zum Fressen konnte die Katze ihr Maul in extremer Weite öffnen: 120 Grad! Gut gemachter originalgetreuer Abguss mit freiem beweglichem Unterkiefer. Schädellänge 34 cm, Länge der Caninen ca. 14 cm. Nach Wunsch in heller Knochenfarbe oder in der dunkelbraunen typischen Tar-Pit-Farbe. Wird geliefert mit Sockelplatte und Metallstab zur Aufstellung des Präparates.
Einzelstücke. Je € 138.-


Stegodon cf. trigonocephalus FALCONER & CAUTLEY, 1847.  Aus Stoßzahn-Elfenbein geschnittene Perlen, grob bearbeitet, gebohrt; einheimische Arbeit. Quartär; Ältestpleistozän; ca. 1,6 Millionen Jahre. Sangiran b. Trinil, Zentraljava/Indonesien. Das Elfenbein stammt von der berühmten Homo-erectus -Fundstelle auf Java. Die Inselart S. trigonocephalus erreichte nur rund 1,20 m Schulterhöhe, stellte also eine Zwergform dar. 6 Elfenbeinperlen ca. 0,8 – 1,4 cm. Selten.
Je Lot mit 6 Perlen € 15.-


  Heliophora orbicula (L.).  Seeigel. Ähnlich Rotuloidea fimbriata, jedoch flacher und mit längeren rückwärtigen Gehäusestacheln. Quartär; Altpleistozän. Nord-Mauretanien unweit der Grenze zu Marokko. Ca. 2,8 - 3,3 cm.
Je € 7.-

Procyon lotor LINNÉ, 1758.  Waschbär. Molaren. Quartär; Pleistozän. St. Marks River, Leon County, Florida/U.S.A. Schöne Schmelzerhaltung; Wurzeln vorhanden; Maximalmaß ca. 1 - 1,1 cm. Selten.
Je € 14.-


Ondatra zibethica LINNÉ, 1766.  Bisamratte, Moschusratte. Molare. Quartär; Pleistozän. St. Marks River, Leon County, Florida/U.S.A. Molaren; Kaufläche ca. 0,6 x 0,2 cm, Höhe ca. 1 - 1,2 cm. Selten.
Je € 10.-


  Schlangenwirbel.  Pleistozän. Lee County, SW-Florida/U.S.A. Ca. 1,5 cm. Selten.
Je € 10.-

Arctica islandica (LINNÉ, 1758).  Muschel. Ältestpleistozän; Calabriano. Von berühmter Lokalität: Stirone-Fluss bei San Nicomede unweit Fidenza/Norditalien. Eine Klappe, ca. 7 - 8 cm; auf etwas Gestein (stabilisiert).
Je € 27.-


  Chlamys islandica (O. F. MÜLLER).  Muschel. Pleistozän. Namdalseid, Sör-Trondelag N Trondheim/Norwegen. Fundstelle liegt ca. 60 km vom Meer entfernt und 150 m über dem Meeresspiegel. Einzelklappen, ca. 8 - 9 cm. Endlich mal ein Fossil aus Norwegen!
Je € 10.-

  Ursus spelaeus ROSENMUELLER, 1794.  Penis-Knochen (Baculum, Os priapi) des Höhlenbären; der weitaus seltenste Höhlenbär-Knochen. Quartär; Pleistozän. Das vorliegende Exemplar stammt aus einer der etwa 40 Bärenhöhlen („Knochenhöhlen“; vergleichbar den Knochenhöhlen der Frankenalb, z.B. der Zoolithenhöhle) im Ural; die Lokalität ist leider nicht genauer zu erfahren. Absolutes Alter der in diesen Höhlen vorkommenden Ursus-spelaeus-Fossilien 37000 bis 38000 Jahre (Pacher et al. 2009). Länge 18,5 cm; beide Enden formgetreu ergänzt auf eine Länge von etwa 2, 5 und 1,5 cm. Sehr selten.
Einzelstück. € 95.-

Ursus spelaeus (R0SENMUELLER, 1794).  Höhlenbären-Eckzahn (Canin). Quartär; Pleistozän (c a. 35000 Jahre). Aus berühmter klassischer Knochenhöhle: Zoolithenhöhle bei Burggaillenreuth, Frankenalb/Bayern. Ca. 11,5 cm; 2 Schadstellen unauffällig mit Kunstharz ausgebessert. (UrCanin)
Einzelstück. € 58.-


Ursus spelaeus (R0SENMUELLER, 1794).  Höhlenbären-Inzisivus (Schneidezahn). Quartär; Pleistozän (c a. 35000 Jahre). Aus berühmter klassischer Knochenhöhle: Zoolithenhöhle bei Burggaillenreuth, Frankenalb/Bayern. Länge 3,7 cm. (UrInzis)
Einzelstück. € 15.-


Ursus spelaeus R0SENMUELLER, 1794.  Wirbel des Höhlenbären. Quartär; Pleistozän (ca. 35 000 Jahre). Altfunde aus den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts aus der berühmten Knochenhöhle „Drachenhöhle“ bei Mixnitz, Steiermark/Österreich. Einzelstücke.

UrsWi 2: Maximal ca. 9 cm. € 27.-

UrsWi 4: Zwei mit hoher Wahrscheinlichkeit zusammengehörige Wirbel; je ca. 9,5 cm. € 49.-


 

Mammuthus meridionalis (NESTI, 1825) (Südmammut, Südelefant). Molar quergeschnitten. Gut erkennbar der lamellenartige Aufbau des Zahnes und der Wechsel der Materialien Dentin, Schmelz und Zement. Altpleistozän. Kiesgruben bei Bugyi (Donau-Schwemmland), Komitat Pest, südlich von Budapest/Ungarn. – Derartig dichte Zähne, die stabil genug zum Sägen und dicht genug für Glanzpolitur sind, sind selten. Wir haben aus mehreren „aufgeschnittenen“ Zähnen 3 Scheiben übrig behalten bei sehr viel Bruch, von denen wir zwei abgeben können. Sehr selten.
Einzelstücke. Je € 75.-

MamMer 1: Fläche ca. 17 x 9 cm, Dicke 2 cm; einmal geklebt; zweiseitig gesägt.

MamMer 2: Fläche ca. 15 x 8,5, Dicke 2,5 – 4 cm; Endstück mit rückseitigen Wurzel-Ansätzen.


Mammuthus primigenius (BLUMENBACH, 1799).  Zahn (im Durchschub begriffen) des Wollhaarigen Mammuts. Quartär; Oberpleistozän. Region Tiraspol/Südost-Moldawien . Ca. 21 x 13 x 7 cm. Fund in den 60er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts. (MamMol 01)
Einzelstück. € 145.-

Mammuthus primigenius (BLUMENBACH, 1799).  Zahn des Wollhaarigen Mammuts. Quartär; Oberpleistozän. Bezirk Kotovskogo/Süd-Kasachstan. Ca. 20,5 x 12,5 x 8 cm; Kaufläche ca. 18,5 x 8 cm. Geklebt; Fehlstellen ergänzt und nachgefärbt. Fund in den 60er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts. (MamMol 02)
Einzelstück. € 145.-

Mammuthus primigenius (BLUMENBACH, 1799).  Zahn des Wollhaarigen Mammuts. Quartär; Oberpleistozän. Region Tiraspol/Südost-Moldawien . Ca. 24,5 x 19 cm, Kaufläche ca. 19 x 8 cm. Geklebt; Fehlstellen ergänzt und nachgefärbt. Fund in den frühen 80er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts. (MamMol 03)
Einzelstück. € 145.-

Mammuthus primigenius BLUMENBACH, 1799.  Deckhaar des „Wollhaarigen Mammuts“. Jungpleistozän; ca. 30000/20000 Jahre. Küste der Ostsibirischen See im Bereich der Indigirka-Mündung, Jakutsien/NE-Sibirien. Strähnen aus rotbraunem kräftigem Haar; Haarlänge bis 50 cm. In Glasröhrchen ca. 10 x 2,9 cm. Selten.
Je € 38.-

Mammuthus primigenius (BLUMENBACH, 1799).  Mammut-Elfenbein. Jungpleistozän; ca. 30000/20000 Jahre. Küste der Ostsibirischen See („Eismeer“) im Bereich der Indigirka-Mündung, Jakutsien/NE-Sibirien. Stück aus dem Randbereich, mit Schrumpfrissen. Ca. 9 x 6 x 2 cm. Selten.
Einzelstück. € 39.-
Siehe auch LEITFOSSIL.de (Jahrgangs-CD 2007): Schreger-Linien: Unterscheidung fossiles/rezentes Proboscideer-Elfenbein. (Andreas E. Richter; Lehrreiches; 5 S., 8 Abb.). Siehe auch LEITFOSSIL (2007): Die sammlerrelevante Bearbeitung von Mammut-Elfenbein (Andreas E. Richter; Präparation;
6 S., 8 Abb.).


Equus cf. caballus LINNÉ.  Lendenwirbel eines Pferdes. Quartär; Pleistozän. Kiesgrube bei Eich nördlich Worms/Rheinland-Pfalz. Maximal ca. 13,5 cm.
Einzelstück. € 26.-

Equus cf. caballus LINNÉ, 1758.  Pferd. Quartär; Oberpleistozän (eiszeitlich; Alter ca. 40 000 bis 20 000 Jahre). Doggerbank/Nordsee. Die Fossilien von der Doggerbank wurden bei Schleppnetzfängen geborgen; derzeit kommt kaum mehr Material. Phalange 1; ca. 8,5 cm.
Einzelstück. € 15.-


Equus cf. caballus LINNÉ, 1758.  Pferd. Quartär; Oberpleistozän (eiszeitlich; Alter ca. 40 000 bis 20 000 Jahre). Doggerbank/Nordsee. Die Fossilien von der Doggerbank wurden bei Schleppnetzfängen geborgen; derzeit kommt kaum mehr Material. Calcaneus; ca. 11 cm.
Einzelstück. € 19.-


Equus cf. caballus LINNÉ, 1758.  Pferd. Quartär; Oberpleistozän (eiszeitlich; Alter ca. 40 000 bis 20 000 Jahre). Doggerbank/Nordsee. Die Fossilien von der Doggerbank wurden bei Schleppnetzfängen geborgen; derzeit kommt kaum mehr Material. Metatarsus; ca. 26 cm.
Einzelstück. € 28.-


Equus ferus BODDAERD, 1785.  Wildpferd. Phalange. Quartär; Pleistozän. Katharinenrieth b. Allstedt/Sachsen-Anhalt. Maximal ca. 8,5 cm.
Einzelstück. € 24.-


Bison priscus BOJANUS, 1827.  Steppenwisent. Quartär; Oberpleistozän (eiszeitlich; Alter ca. 40 000 bis 20 000 Jahre). Doggerbank/Nordsee. Die Fossilien von der Doggerbank wurden bei Schleppnetzfängen geborgen; derzeit kommt kaum mehr Material. Altfund von ca. 1980. Astragalus; ca. 8,5 cm. Einzelstück. € 19.-


 

Bison priscus BOJ.  Lendenwirbel. Oberpleistozän (eiszeitlich). Doggerbank/Nordsee. Die Fossilien von der Doggerbank wurden bei Schleppnetzfängen geborgen; derzeit kommt kein Material mehr. Nahezu alle Fossilien von der Doggerbank zeigen charakteristischen Bryozoen und/oder Seepockenbewuchs. Das vorliegende Stück hat nur ganz geringen Bryozoenbewuchs. Dunkelbraun; Knochenoberfläche schön gemasert; ca. 15 cm.
Einzelstück. € 38.-


Bison priscus BOJANUS, 1827.  Wirbelkörper. Quartär; Pleistozän. Schleppnetz-Beifang von der Doggerbank/Nordsee, aus den frühen 1980er Jahren; absolut stabil. Derzeit kommt kaum mehr Material von dieser Lokalität. Maximal 15 cm. (BisPris)
Einzelstück. € 45.-


Bison priscus BOJANUS, 1827.  Unterkiefer mit 2 Molaren. Quartär; Pleistozän. Region Tarnów, Woiwodschaft Kleinpolen/Polen. Maximal ca. 16 cm; 2 Zähne erhalten.
Einzelstück. € 35.-


Rangifer tarandus LINNÉ, 1758. Ren. Unterkiefer-Fragment. Quartär; Pleistozän. Katharinenrieth b. Allstedt/Sachsen-Anhalt. Maximal ca. 7 cm; Länge der Kaufläche 2,3 cm. (Rangi)
Einzelstück. € 19.-


Cervus elaphus LINNÉ, 1758.  Rothirsch. Mandibel. Quartär; Pleistozön. Kiesgrube bei Eich nördlich Worms/Rheinland-Pfalz. Kompletter rechter Unterkiefer-Ast mit Bezahnung von PM 1 bis M 3; Maximal 44,5 cm; Länge der Zahnreihe 16 cm. (CervEla)
Einzelstück. € 58.-


Sus scrofa LINNÉ, 1758.  Wildschwein; rechter Unterkiefer-Ast eines juvenilen Tiers. Quartär; Pleistozän. Region Tarnów, Woiwodschaft Kleinpolen/Polen. Maximal ca. 11 cm; 3 Zähne (inklusive Canin) erhalten.
Einzelstück. € 33.-


Sus scrofa LINNÉ, 1758.  Wildschwein; linker Unterkiefer-Ast eines adulten oder präadulten Tiers. Quartär; Pleistozän. Katharinenrieth b. Allstedt/Sachsen-Anhalt. Maximal ca. 13,5 cm; erhalten zwei Zähne (M2/M3).
Einzelstück. € 35.-


Erdbienen-Nestgänge.  Erdbaue von Bienen der Familie Andrenidae (Sand-, Erdbienen). Pleistozän. NW von S. Bartolome, Lanzarote, Kanarische Inseln. Ca. 2,5 - 3 cm lange einseitig geschlossene Hohlräume mit sekretverkitteten Außenwänden.
Je € 9.-


Pinus sp.  Kiefernzapfen. Pleistozän. Kiesgrube bei Trebur/Hessen, SE Wiesbaden/Main. Ca. 3,5 - 4,5 cm.
Je € 13.-


Laganum depressum (AGASSIZ, 1841).  Seeigel. Pleistozän. Baustellen vor der heutigen Küste des Roten Meers; Hurghada/Ägypten. Ca. 4,7 - 5,5 cm.
Je € 10.-


 

Aepyornis maximus (HILAIRE, 1851).  Eischalen-Fragmente vom  „Elefanten-Vogel“ (Aepyornithidae, „Madagaskar-Strauß“, madagassisch Vorompatra). Laufvögel, ausgestorben in geschichtlicher Zeit, vermutlich um 1000 der Zeitrechnung; Einzelvorkommen gab es möglicherweise bis ins 17te Jahrhundert. Ausgestorben durch menschliche Einflüsse vor ca. 1000 Jahren, jedoch subfossil/fossil aus sehr viel früheren Zeiten nachweisbar. Vorkommen Pleistozän bis Holozän (fossil/subfossil). Mit hoher Wahrscheinlichkeit stammen diese Eischalen von einer Dünen-Lokalität im äußersten Süden Madagaskars am „Faux Cap“ (Betanty) im Distrikt Tsiombe, Region Androy. Die von dort stammenden Eier/Eifragmente konnten mittels Radiocarbon-Untersuchung auf Alter zwischen etwa 42000 und 1035 Jahre datiert werden. Die hier angebotenen Eischalen stammen von einem einzigen großen Ei, das nach vorheriger Restauration unwiederherstellbar zerbrach. Sets mit jeweils 7 Eischalen-Fragmenten, aus dem Äquator- bis Polbereich. 7 Fragmente, größenmäßig gestaffelt, zusammen etwa 125 Gramm; größte Scherbe jeweils 7 bis 9 cm. (Aepyorn)
Je Set € 34.-


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